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    <title>Let‘s talk about Sex Work</title>
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    <description><![CDATA[<p>Das ist der zweisprachige Podcast von ProCoRe. / Voici le podcast bilingue de ProCoRe. <br /><br />ProCoRe ist das nationale Netzwerk für die Rechte von Sexarbeitenden in der Schweiz. In unserem Podcast erzählen uns Sexarbeiter*innen im Gespräch mit Brigitte Hürlimann und Noémi Guignard von ihrem Arbeitsalltag und von ihren Wünschen und Sorgen. Let‘s talk about Sex Work will weder romantisieren, noch dramatisieren, sondern einen Beitrag leisten gegen die Stigmatisierung in der Sexarbeit. IG: @procore_ch, Kontakt: info@procore-info.ch / ProCoRe est le Réseau national pour les droits des travailleur·se·x·s du sexe en Suisse. Dans notre podcast des travailleuses du sexe s‘entretiennent avec Noémi Guignard et Brigitte Hürlimann du quotidien de leur travail, de leurs joies, de leurs difficultés, de leurs vœux d’avenir. Let’s talk about Sex Work ne veut ni romancer ni dramatiser le travail du sexe mais vise à contribuer à sa déstigmatisation. IG: @procore_ch, contact: info@procore-info.ch</p>]]></description>
    <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 09:42:37 +0200</pubDate>
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    <category>Society &amp; Culture:Personal Journals</category>
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          <itunes:summary>Let’s talk about Sex Work ist der Podcast von ProCoRe, dem nationalen Netzwerk zur Verteidigung der Interessen von Sexarbeitenden in der Schweiz. Let’s talk about Sex Work gibt Einblick in die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Sexarbeitenden. Im Gespräch mit Brigitte Hürlimann erzählen uns Sexarbeiter*innen von ihrem Arbeitsalltag, ihren Wünschen und Sorgen. Let’s talk about Sex Work will weder romantisieren, noch dramatisieren, sondern einen Beitrag leisten gegen die Stigmatisierung in der Sexarbeit. Folgen Sie uns auf Twitter @ProCoRe13. Kontaktieren Sie uns hier: info@procore-info.ch</itunes:summary>
        <itunes:author>ProCoRe</itunes:author>
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        <title>#15 Sexarbeit, weil der Reinigungsjob nicht ausreicht: Martha erzählt</title>
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                                    <description><![CDATA[<p>«Ich brauche beide Berufe», erklärt Martha in der neuen Folge von «Let’s talk about Sex Work». Denn obwohl sie ihren neuen Job in der Reinigung sehr mag, verdient sie nicht genug, um für sich und ihre Familie im Herkunftsland aufzukommen. In der Schweiz hat Martha vor vielen Jahren in Zürich auf dem Strassenstrich mit der Sexarbeit begonnen. Damals habe sie sehr viel verdient, wie sie Brigitte Hürlimann im Gespräch erzählt. Später hat sie ein Erotikstudio übernommen und Zimmer an Sexarbeiterinnen vermietet. Irgendwann wollte sie einen Job ausserhalb der Sexarbeit, um respektiert zu werden, wie sie sagt. Sie hat in der Schweiz als Latina und Sexarbeiterin Rassismus und Ablehnung erlebt. Martha verheimlicht in ihrem Reinigungsjob, dass sie aus finanzieller Not heraus weiterhin einige Stammkunden in ihrem Studio bedient, denn sie fürchtet negative Konsequenzen. Aus diesem Grund wird die Stimme von Martha von der Schauspielerin Rabea Egg nachgesprochen.</p>
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                                                            <content:encoded><![CDATA[<p>«Ich brauche beide Berufe», erklärt Martha in der neuen Folge von «Let’s talk about Sex Work». Denn obwohl sie ihren neuen Job in der Reinigung sehr mag, verdient sie nicht genug, um für sich und ihre Familie im Herkunftsland aufzukommen. In der Schweiz hat Martha vor vielen Jahren in Zürich auf dem Strassenstrich mit der Sexarbeit begonnen. Damals habe sie sehr viel verdient, wie sie Brigitte Hürlimann im Gespräch erzählt. Später hat sie ein Erotikstudio übernommen und Zimmer an Sexarbeiterinnen vermietet. Irgendwann wollte sie einen Job ausserhalb der Sexarbeit, um respektiert zu werden, wie sie sagt. Sie hat in der Schweiz als Latina und Sexarbeiterin Rassismus und Ablehnung erlebt. Martha verheimlicht in ihrem Reinigungsjob, dass sie aus finanzieller Not heraus weiterhin einige Stammkunden in ihrem Studio bedient, denn sie fürchtet negative Konsequenzen. Aus diesem Grund wird die Stimme von Martha von der Schauspielerin Rabea Egg nachgesprochen.</p>
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        <title>#14 Escort avec 25 ans d’expérience : le récit de Mia</title>
        <itunes:title>#14 Escort avec 25 ans d’expérience : le récit de Mia</itunes:title>
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                                    <description><![CDATA[<p>Après avoir quitté la Hongrie et exercé dans différents pays, Mia travaille actuellement en appartement dans le canton de Genève. Titulaire d’un permis B, elle explique à la journaliste Noémie Guignard les démarches qu’elle a effectuées pour être en règle. Elle évoque sa profession avec passion et humour, sans passer sous silence les risques, les loyers abusifs ou les adaptations nécessaires avec l’arrivée de la périménopause.</p>
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                                                            <content:encoded><![CDATA[<p>Après avoir quitté la Hongrie et exercé dans différents pays, Mia travaille actuellement en appartement dans le canton de Genève. Titulaire d’un permis B, elle explique à la journaliste Noémie Guignard les démarches qu’elle a effectuées pour être en règle. Elle évoque sa profession avec passion et humour, sans passer sous silence les risques, les loyers abusifs ou les adaptations nécessaires avec l’arrivée de la périménopause.</p>
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        <itunes:author>ProCoRe</itunes:author>
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        <title>#13 40 Jahre lang Sexarbeit: Petra Ruch erzählt</title>
        <itunes:title>#13 40 Jahre lang Sexarbeit: Petra Ruch erzählt</itunes:title>
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                                    <description><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren haben wir pensionierte Sexarbeiterinnen interviewt, um ihre Erfahrungen zu dokumentieren – jetzt hat das Sex Workers Collective eines dieser Gespräche vertont!
Im Interview spricht Petra Ruch (Name anonymisiert) über die Sexarbeit in den 70er- und 80er-Jahren, darüber, wie sie das Geld aus dem Fenster warf, über fiese Vermieter, das Outing gegenüber ihren Eltern und Polizeischikanen. Und warum sie schlussendlich 40 Jahre im Gewerbe geblieben ist: «Ich wollte eigentlich Lastwagenfahrerin werden, aber vor 1975 durften Frauen das nicht. Und wenn du 3000 oder 4000 Franken am Tag verdienst, dann gehst du danach nicht Lastwagen fahren.»</p>
]]></description>
                                                            <content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren haben wir pensionierte Sexarbeiterinnen interviewt, um ihre Erfahrungen zu dokumentieren – jetzt hat das Sex Workers Collective eines dieser Gespräche vertont!<br>
Im Interview spricht Petra Ruch (Name anonymisiert) über die Sexarbeit in den 70er- und 80er-Jahren, darüber, wie sie das Geld aus dem Fenster warf, über fiese Vermieter, das Outing gegenüber ihren Eltern und Polizeischikanen. Und warum sie schlussendlich 40 Jahre im Gewerbe geblieben ist: «Ich wollte eigentlich Lastwagenfahrerin werden, aber vor 1975 durften Frauen das nicht. Und wenn du 3000 oder 4000 Franken am Tag verdienst, dann gehst du danach nicht Lastwagen fahren.»</p>
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        <itunes:author>ProCoRe</itunes:author>
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        <title>#12 Travailleuse du sexe entre la Suisse et la France : le récit d’Aurore</title>
        <itunes:title>#12 Travailleuse du sexe entre la Suisse et la France : le récit d’Aurore</itunes:title>
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                                    <description><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Une semaine par mois, Aurore quitte Paris pour venir travailler dans un bar fribourgeois qui fait aussi office de salon.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dans le podcast „Let’s talk about Sex Work“, elle explique à la journaliste Noémie Guignard son parcours, son approche du travail du sexe, ses stratégies ainsi que les différences de pratiques entre la Suisse et la France. Sans tabou, elle parle de ses clients, évoque son intérêt à devenir assistante sexuelle ou livre des anecdotes pour dédiaboliser le travail du sexe. </p>
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<p style="font-weight: 400;">Dans le podcast „Let’s talk about Sex Work“, elle explique à la journaliste Noémie Guignard son parcours, son approche du travail du sexe, ses stratégies ainsi que les différences de pratiques entre la Suisse et la France. Sans tabou, elle parle de ses clients, évoque son intérêt à devenir assistante sexuelle ou livre des anecdotes pour dédiaboliser le travail du sexe. </p>
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        <itunes:summary><![CDATA[Une semaine par mois, Aurore quitte Paris pour venir travailler dans un bar fribourgeois qui fait aussi office de salon.
Dans le podcast „Let’s talk about Sex Work“, elle explique à la journaliste Noémie Guignard son parcours, son approche du travail du sexe, ses stratégies ainsi que les différences de pratiques entre la Suisse et la France. Sans tabou, elle parle de ses clients, évoque son intérêt à devenir assistante sexuelle ou livre des anecdotes pour dédiaboliser le travail du sexe. ]]></itunes:summary>
        <itunes:author>ProCoRe</itunes:author>
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        <title>#11 LIVE-Podcast mit Sexualbegleiterin Judith Aregger</title>
        <itunes:title>#11 LIVE-Podcast mit Sexualbegleiterin Judith Aregger</itunes:title>
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                                    <description><![CDATA[<p>Judith Aregger hat in den 90er Jahren mit der Sexarbeit begonnen. Heute ist sie Sexualbegleiterin, Erwachsenenbildnerin, Übersetzerin und NGO-Mitarbeiterin. Sie ist Mitglied der Eidgenössischen Kommission für sexuell übertragbare Infektionen und im Vorstand von ProCoRe aktiv. In dieser Spezialausgabe spricht sie live am suisse podcast festival mit Journalistin Brigitte Hürlimann über ihre Erfahrungen mit Telefonsex in den 90ern, von der Arbeit in Salons und schüchternen Freiern. Sie erklärt das Konzept der Sexualbegleitung und weshalb die Gesellschaft damit weniger Probleme hat, als mit der Sexarbeit per se, erzählt wieso sie sich geoutet hat und wie sich das Stigma der Sexarbeit auf ihre Töchter auswirkt. Zum Schluss gibt sie Einblick in visionäre Projekte aus Genf zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation von Sexarbeiter*innen. </p>
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        <itunes:author>ProCoRe</itunes:author>
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        <title>#10 Travailleuse du sexe et « sans papiers » : le récit de Kelly</title>
        <itunes:title>#10 Travailleuse du sexe et « sans papiers » : le récit de Kelly</itunes:title>
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                                    <description><![CDATA[Depuis plus de dix ans, Kelly travaille illégalement comme travailleuse du sexe en Suisse. Elle souhaiterait trouver une autre activité pour subvenir à ses besoins et à ceux de ses (petits-) enfants - mais « sans papiers », elle fait face à de multiples obstacles. Dans le podcast « Let's talk about Sex Work », elle parle avec la journaliste Noémie Guignard des violences, du racisme qu'elle subit en tant que TdS noire, mais aussi de son avenir. Un témoignage courageux, rare et souvent passé sous silence.
 
Attention : dans le podcast, il est question de violences et de sujets émotionnellement lourds qui pourraient heurter les sensibilités. ]]></description>
                                                            <content:encoded><![CDATA[Depuis plus de dix ans, Kelly travaille illégalement comme travailleuse du sexe en Suisse. Elle souhaiterait trouver une autre activité pour subvenir à ses besoins et à ceux de ses (petits-) enfants - mais « sans papiers », elle fait face à de multiples obstacles. Dans le podcast « Let's talk about Sex Work », elle parle avec la journaliste Noémie Guignard des violences, du racisme qu'elle subit en tant que TdS noire, mais aussi de son avenir. Un témoignage courageux, rare et souvent passé sous silence.
 
Attention : dans le podcast, il est question de violences et de sujets émotionnellement lourds qui pourraient heurter les sensibilités. ]]></content:encoded>
                                    
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        <itunes:summary><![CDATA[Depuis plus de dix ans, Kelly travaille illégalement comme travailleuse du sexe en Suisse. Elle souhaiterait trouver une autre activité pour subvenir à ses besoins et à ceux de ses (petits-) enfants - mais « sans papiers », elle fait face à de multiples obstacles. Dans le podcast « Let's talk about Sex Work », elle parle avec la journaliste Noémie Guignard des violences, du racisme qu'elle subit en tant que TdS noire, mais aussi de son avenir. Un témoignage courageux, rare et souvent passé sous silence.
 
Attention : dans le podcast, il est question de violences et de sujets émotionnellement lourds qui pourraient heurter les sensibilités. ]]></itunes:summary>
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    <item>
        <title>#9 Ausbeutung in Salons: Miss Juli erzählt</title>
        <itunes:title>#9 Ausbeutung in Salons: Miss Juli erzählt</itunes:title>
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                    <comments>https://letstalkaboutsexwork.podbean.com/e/episode-9-miss-juli-deutsch/#comments</comments>        <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 17:01:38 +0100</pubDate>
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                                    <description><![CDATA[<p>Wer in der Schweiz legal in der Sexarbeit tätig sein will, muss komplexe bürokratische Auflagen erfüllen. Sexarbeit unterliegt zudem der Steuerpflicht. Arbeitsrechtlich geschützt und sozial abgesichert sind Sexarbeitende hingegen kaum. Hinzu kommt in vielen Fällen ein grosses Machtgefälle zwischen Arbeiter*innen und Club-Betreibenden. In der aktuellen Folge von «Let’s talk about Sex Work» berichtet Miss Juli von den ausbeuterischen Erfahrungen, die sie in einem Massage-Club gemacht hat: Über 50% ihrer finanziellen Einnahmen musste sie ihren Chefs abgeben, Sozialversicherungsbeiträge wurden von diesen nur lückenhaft einbezahlt, einen schriftlichen Arbeitsvertrag oder Lohnausweise hat sie nie erhalten. Als sie sich wehren möchte und beginnt, Fragen zu stellen, kommt das bei den Chefs schlecht an. Ihr wird fristlos gekündigt. Miss Juli ist gelernte Informatikerin, hat in der Schweiz einen legalen Aufenthaltstitel und spricht perfekt Deutsch. Mittlerweile hat sie sich als Sexarbeiterin selbständig gemacht, ihre eigene Webseite aufgebaut und organisiert sich im Sex Workers Collective. Nicht alle Sexarbeitenden haben aber diese Möglichkeiten. Miss Juli fordert deshalb von den Behörden, die Betreiber und Betreiberinnen von Clubs in die Pflicht zu nehmen und gute Arbeitsbedingungen für Sexarbeitende sicherzustellen.</p>
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                                                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wer in der Schweiz legal in der Sexarbeit tätig sein will, muss komplexe bürokratische Auflagen erfüllen. Sexarbeit unterliegt zudem der Steuerpflicht. Arbeitsrechtlich geschützt und sozial abgesichert sind Sexarbeitende hingegen kaum. Hinzu kommt in vielen Fällen ein grosses Machtgefälle zwischen Arbeiter*innen und Club-Betreibenden. In der aktuellen Folge von «Let’s talk about Sex Work» berichtet Miss Juli von den ausbeuterischen Erfahrungen, die sie in einem Massage-Club gemacht hat: Über 50% ihrer finanziellen Einnahmen musste sie ihren Chefs abgeben, Sozialversicherungsbeiträge wurden von diesen nur lückenhaft einbezahlt, einen schriftlichen Arbeitsvertrag oder Lohnausweise hat sie nie erhalten. Als sie sich wehren möchte und beginnt, Fragen zu stellen, kommt das bei den Chefs schlecht an. Ihr wird fristlos gekündigt. Miss Juli ist gelernte Informatikerin, hat in der Schweiz einen legalen Aufenthaltstitel und spricht perfekt Deutsch. Mittlerweile hat sie sich als Sexarbeiterin selbständig gemacht, ihre eigene Webseite aufgebaut und organisiert sich im Sex Workers Collective. Nicht alle Sexarbeitenden haben aber diese Möglichkeiten. Miss Juli fordert deshalb von den Behörden, die Betreiber und Betreiberinnen von Clubs in die Pflicht zu nehmen und gute Arbeitsbedingungen für Sexarbeitende sicherzustellen.</p>
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        <itunes:summary><![CDATA[Wer in der Schweiz legal in der Sexarbeit tätig sein will, muss komplexe bürokratische Auflagen erfüllen. Sexarbeit unterliegt zudem der Steuerpflicht. Arbeitsrechtlich geschützt und sozial abgesichert sind Sexarbeitende hingegen kaum. Hinzu kommt in vielen Fällen ein grosses Machtgefälle zwischen Arbeiter*innen und Club-Betreibenden. In der aktuellen Folge von «Let’s talk about Sex Work» berichtet Miss Juli von den ausbeuterischen Erfahrungen, die sie in einem Massage-Club gemacht hat: Über 50% ihrer finanziellen Einnahmen musste sie ihren Chefs abgeben, Sozialversicherungsbeiträge wurden von diesen nur lückenhaft einbezahlt, einen schriftlichen Arbeitsvertrag oder Lohnausweise hat sie nie erhalten. Als sie sich wehren möchte und beginnt, Fragen zu stellen, kommt das bei den Chefs schlecht an. Ihr wird fristlos gekündigt. Miss Juli ist gelernte Informatikerin, hat in der Schweiz einen legalen Aufenthaltstitel und spricht perfekt Deutsch. Mittlerweile hat sie sich als Sexarbeiterin selbständig gemacht, ihre eigene Webseite aufgebaut und organisiert sich im Sex Workers Collective. Nicht alle Sexarbeitenden haben aber diese Möglichkeiten. Miss Juli fordert deshalb von den Behörden, die Betreiber und Betreiberinnen von Clubs in die Pflicht zu nehmen und gute Arbeitsbedingungen für Sexarbeitende sicherzustellen.]]></itunes:summary>
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        <title>#8 Le travail du sexe dans l'art : le récit de Charlotte et Constance</title>
        <itunes:title>#8 Le travail du sexe dans l'art : le récit de Charlotte et Constance</itunes:title>
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                                    <description><![CDATA[<p dir="ltr">Quelle est la représentation du travail du sexe dans l’art, la culture et les médias aujourd'hui? Dans cet épisode, nous en discutons avec deux membres du Collectif occasionnel, qui a organisé l’exposition Argent facile début 2022 à Genève, Charlotte et Constance.</p>
]]></description>
                                                            <content:encoded><![CDATA[<p dir="ltr">Quelle est la représentation du travail du sexe dans l’art, la culture et les médias aujourd'hui? Dans cet épisode, nous en discutons avec deux membres du Collectif occasionnel, qui a organisé l’exposition Argent facile début 2022 à Genève, Charlotte et Constance.</p>
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        <title>#7 Serbischer Popstar und Sexarbeiterin: Electra Elite erzählt</title>
        <itunes:title>#7 Serbischer Popstar und Sexarbeiterin: Electra Elite erzählt</itunes:title>
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                                    <description><![CDATA[<p style="font-weight:400;">«Ich mache Leute glücklich», sagt Electra Elite über ihre Arbeit an der Langstrasse in Zürich. Sie ist trans Frau und arbeitet seit 12 Jahren als Sexarbeiterin in der Schweiz. In ihrem Herkunftsland Serbien ist Electra eine berühmte Sängerin und Aktivistin. Sie setzt sich dort für die Legalisierung der Sexarbeit ein. Denn in Serbien ist die Sexarbeit verboten und muss versteckt stattfinden. Wie ihre Kinder mit diesen beiden Jobs umgehen und wieso sie es als Vorteil erachtet, als trans Frau in der Sexarbeit tätig zu sein, erzählt Electra im Gespräch mit Brigitte Hürlimann.</p>
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                                                            <content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight:400;">«Ich mache Leute glücklich», sagt Electra Elite über ihre Arbeit an der Langstrasse in Zürich. Sie ist trans Frau und arbeitet seit 12 Jahren als Sexarbeiterin in der Schweiz. In ihrem Herkunftsland Serbien ist Electra eine berühmte Sängerin und Aktivistin. Sie setzt sich dort für die Legalisierung der Sexarbeit ein. Denn in Serbien ist die Sexarbeit verboten und muss versteckt stattfinden. Wie ihre Kinder mit diesen beiden Jobs umgehen und wieso sie es als Vorteil erachtet, als trans Frau in der Sexarbeit tätig zu sein, erzählt Electra im Gespräch mit Brigitte Hürlimann.</p>
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        <itunes:summary><![CDATA[«Ich mache Leute glücklich», sagt Electra Elite über ihre Arbeit an der Langstrasse in Zürich. Sie ist trans Frau und arbeitet seit 12 Jahren als Sexarbeiterin in der Schweiz. In ihrem Herkunftsland Serbien ist Electra eine berühmte Sängerin und Aktivistin. Sie setzt sich dort für die Legalisierung der Sexarbeit ein. Denn in Serbien ist die Sexarbeit verboten und muss versteckt stattfinden. Wie ihre Kinder mit diesen beiden Jobs umgehen und wieso sie es als Vorteil erachtet, als trans Frau in der Sexarbeit tätig zu sein, erzählt Electra im Gespräch mit Brigitte Hürlimann.]]></itunes:summary>
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        <title>#6 Le travail du sexe en couple : le récit de Sam et Camille</title>
        <itunes:title>#6 Le travail du sexe en couple : le récit de Sam et Camille</itunes:title>
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                                    <description><![CDATA[<p>Sam et Camille ont la vingtaine et ont commencé à exercer le travail du sexe pendant leurs études d’abord seul.e.x.s, puis en couple. Sam est non-binaire, Camille est une personne trans. Dans le podcast "Let's Talk About Sex Work", iels s'entretiennent avec Laure Gabus à propos de leur travail, leur relation, les rôles genrés et du rôle du désir et de l'intimité dans et hors de leur travail.
</p>
]]></description>
                                                            <content:encoded><![CDATA[<p>Sam et Camille ont la vingtaine et ont commencé à exercer le travail du sexe pendant leurs études d’abord seul.e.x.s, puis en couple. Sam est non-binaire, Camille est une personne trans. Dans le podcast "Let's Talk About Sex Work", iels s'entretiennent avec Laure Gabus à propos de leur travail, leur relation, les rôles genrés et du rôle du désir et de l'intimité dans et hors de leur travail.<br>
</p>
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        <itunes:summary><![CDATA[Sam et Camille ont la vingtaine et ont commencé à exercer le travail du sexe pendant leurs études d’abord seul.e.x.s, puis en couple. Sam est non-binaire, Camille est une personne trans. Dans le podcast "Let's Talk About Sex Work", iels s'entretiennent avec Laure Gabus à propos de leur travail, leur relation, les rôles genrés et du rôle du désir et de l'intimité dans et hors de leur travail.]]></itunes:summary>
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        <title>#5 Männliche Sexarbeit: Sandro erzählt</title>
        <itunes:title>#5 Männliche Sexarbeit: Sandro erzählt</itunes:title>
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                                    <description><![CDATA[<p>Sandro bezeichnet sich als glücklichen jungen Menschen. Er ist Mitte zwanzig und sagt von sich, er sei ein privilegierter Sexarbeiter. Seine Kunden trifft er auf verschiedenen online Plattformen und Dating Seiten. Im ProCoRe Podcast "Let's talk about Sex Work" spricht er mit Brigitte Hürlimann über sein Leben und seine Arbeit und erklärt, wie die Sexarbeit im virtuellen Raum funktioniert. </p>
]]></description>
                                                            <content:encoded><![CDATA[<p>Sandro bezeichnet sich als glücklichen jungen Menschen. Er ist Mitte zwanzig und sagt von sich, er sei ein privilegierter Sexarbeiter. Seine Kunden trifft er auf verschiedenen online Plattformen und Dating Seiten. Im ProCoRe Podcast "Let's talk about Sex Work" spricht er mit Brigitte Hürlimann über sein Leben und seine Arbeit und erklärt, wie die Sexarbeit im virtuellen Raum funktioniert. </p>
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        <itunes:summary><![CDATA[Sandro bezeichnet sich als glücklichen jungen Menschen. Er ist Mitte zwanzig und sagt von sich, er sei ein privilegierter Sexarbeiter. Seine Kunden trifft er auf verschiedenen online Plattformen und Dating Seiten. Im ProCoRe Podcast "Let's talk about Sex Work" spricht er mit Brigitte Hürlimann über sein Leben und seine Arbeit und erklärt, wie die Sexarbeit im virtuellen Raum funktioniert. ]]></itunes:summary>
        <itunes:author>ProCoRe</itunes:author>
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        <title>#4 Être travailleuse du sexe transgenre : le récit de Piti</title>
        <itunes:title>#4 Être travailleuse du sexe transgenre : le récit de Piti</itunes:title>
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                                    <description><![CDATA[<p>Piti est une travailleuse du sexe transgenre qui nous parle de son parcours, de son choix professionnel, de ses plaisirs et de ses difficultés dans son travail, de la manière dont elle articule vie privée et vie professionnelle, de l’amour et du sexe, de sa relation à ses clients, de la pratique du travail du sexe dans un cadre légal qui le criminalise ou qui l’autorise, de la stigmatisation.</p>
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        <title>#3 Prologue (français)</title>
        <itunes:title>#3 Prologue (français)</itunes:title>
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                                    <description><![CDATA[<p>Un échange entre Laure Gabus et Shirine Dahan, de ProCoRe, sur les objectifs du podcast. Elles évoquent les sujets qui y seront abordés, l’importance de déstigmatiser le travail du sexe et celle d’entendre directement les voix des travailleur.euse.x.s du sexe, les impacts de la légalité et de l’illégalité du travail du sexe sur la situation des personnes qui l’exercent.</p>
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                                                            <content:encoded><![CDATA[<p>Un échange entre Laure Gabus et Shirine Dahan, de ProCoRe, sur les objectifs du podcast. Elles évoquent les sujets qui y seront abordés, l’importance de déstigmatiser le travail du sexe et celle d’entendre directement les voix des travailleur.euse.x.s du sexe, les impacts de la légalité et de l’illégalité du travail du sexe sur la situation des personnes qui l’exercent.</p>
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        <itunes:author>ProCoRe</itunes:author>
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        <title>#2 Arbeit auf dem Strassenstrich: Maria und Katja erzählen</title>
        <itunes:title>#2 Arbeit auf dem Strassenstrich: Maria und Katja erzählen</itunes:title>
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                    <comments>https://letstalkaboutsexwork.podbean.com/e/maria-und-katja/#comments</comments>        <pubDate>Tue, 24 Aug 2021 16:43:37 +0200</pubDate>
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                                    <description><![CDATA[<p>Maria und Katja verbringen 24 Stunden miteinander. Sie wohnen zusammen und arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam auf verschiedenen Strassenstrichen der Schweiz. Im ProCoRe Podcast "Let's talk about Sex Work" sprechen sie mit Brigitte Hürlimann über ihren Arbeitsalltag und erklären, weshalb sie ihren Job vor ihren Familien geheim halten.</p>
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                                                            <content:encoded><![CDATA[<p>Maria und Katja verbringen 24 Stunden miteinander. Sie wohnen zusammen und arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam auf verschiedenen Strassenstrichen der Schweiz. Im ProCoRe Podcast "Let's talk about Sex Work" sprechen sie mit Brigitte Hürlimann über ihren Arbeitsalltag und erklären, weshalb sie ihren Job vor ihren Familien geheim halten.</p>
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        <title>#1 Sexarbeit und Corona: Milena erzählt</title>
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                                    <description><![CDATA[<p>Milena arbeitet in einem Salon im Kanton Bern. Im ProCoRe Podcast "Let's talk about Sex Work" erzählt sie Brigitte Hürlimann, wie sich die Corona-Krise auf ihre Arbeit ausgewirkt hat. Und wie sich ihre Kunden seit dem Lock-Down und Sexarbeitsverbot verändert haben. </p>
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